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Wir denken wohl mit dem Körper. Sonst wären die Wörter, mit denen wir intellektuelle Tätigkeiten belegen, nicht so körperlich oder räumlich: begreifen, erfassen.
Denken (und auch maschinelle Kalküle) wird als Navigation in einem virtuellen Raum metaphorisiert: die Lösung muß »in dieser Richtung« liegen. In einem »Lösungsraum«.
Hier entspricht dem ungelösten Problem - dort (irgendwo) liegt die Lösung. Dort zu sein heißt, etwas herausgefunden zu haben, mit etwas fertig zu sein, das Rätsel gelöst zu haben, oder in der Lage zu sein, etwas zu tun, das hier nicht möglich war. »Habt ihr's?« - »Wir sind fast da!«
Und während wir so denken (und reden), sind wir in beiden »Räumen« gleichzeitig: dem realen und dem metaphorischen. Die beiden sind überlagert, »blended« - daher die Rede von Conceptual Blending.